Zweisprachige Erziehung: Wie bilingual erziehen?

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Eine zweisprachige Erziehung kann sich für das spätere Leben des Kindes als sehr wertvoll erweisen. Mehrere Sprachen sprechen zu können, eröffnet einem die Tore zur Welt. Doch zweisprachige Erziehung birgt wie alles Vor- und Nachteile. Es gilt einiges zu beachten, damit diese sehr positive Voraussetzung nicht ins negative umschlägt. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei einer zweisprachigen Erziehung achten sollten.

Zweisprachige Erziehung: Was ist Zweisprachigkeit?

Zweisprachigkeit ist definiert als souveräner sprachlicher Umgang in zwei Sprachen. Zweisprachige Erziehung beschreibt eine Erziehung, in der das Kind vom Kleinkindalter an in zwei Sprachen erzogen wird. In vielen Fällen wird allerdings eine Sprache ungleich häufiger zu Hause gesprochen, demnach auch intensiver geübt. Zweisprachigkeit ist ein Trend. Man sieht, dass immer mehr Menschen zweisprachig aufgewachsen sind, während immer weniger Menschen lediglich eine Sprache beherrschen. Daher ist eine zweisprachige Erziehung besonders sinnvoll.

Vorteile guter zweisprachiger Erziehung:

  • Gutes Sprachgefühl: Das Kind hat einen sicheren Umgang in beiden Sprachen. Es entwickelt ein Gefühl für wohlklingende Satzstrukturen.
  • Vorteil im Berufsleben: Immer mehr Unternehmen haben einen internationalen Bezug. Hinzu kommt, dass man die Möglichkeit hat vielerorts zu arbeiten, wenn man die Sprache beherrscht. Besonders Englisch ist eine Sprache, die man an vielen Orten auf der Welt versteht.
  • Vorteil im Alltag: Wer mehrere Sprachen spricht, der kann sich mit den unterschiedlichsten Menschen an den verschiedensten Orten unterhalten. Nicht nur auf Reisen erhält man so die Möglichkeit einen Einblick in verschiedene Kulturen und Kontakt zu fremden Menschen zu knüpfen. Sprachbarriere adé.

Nachteile schlechter zweisprachiger Erziehung

  • Sprachprobleme: Wird zu wenig mit dem Kind gesprochen, kann es sein, dass sie Wortfindungsschwierigkeiten ausbilden oder die Grammatik beider Sprachen vermischen.
  • Doppelte Halbsprachigkeit: Als häufiges Gegenargument zur zweisprachigen Erziehung wird häufig Kauderwelschbildung oder doppelte Halbsprachigkeit genannt. Das kann vorkommen, wenn das Kind zu wenig spricht. Daher ist es bei einer guten zweisprachigen Erziehung ungemein wichtig, dass in beiden Sprachen viel mit dem Kind gesprochen wird.
  • Sprachliche Überforderung: Wenn das Kind die Sprachen nicht ausreichend beherrscht, kann es sein, dass es sich in Alltagssituationen, die den Einsatz von Sprache erfordern unsicher fühlen. Damit das Kind in beiden Sprachen sicher sprechen kann, ist es ungemein wichtig, viel mit dem Kind zu sprechen.

Tipps für zweisprachige Erziehung

  • Muttersprache perfekt beherrschen: Sollten Sie Ihr Kind mehrsprachig erziehen wollen, ist es wichtig, dass Sie die Sprache, die die Muttersprache des Kindes sein soll, perfekt beherrschen.
  • Hilfe zur Sprachunterscheidung: Es wird empfohlen, dem Kind eine Hilfestellung in der Sprachunterscheidung zu geben. So soll Kauderwelschbildung, Sprachvermischung und doppelte Halbsprachigkeit vermieden werden. Es bieten sich Lösungen an, in denen entweder zwischen Familiensprache und Umfeldsprache oder zwischen der Sprache
    der Mutter und des Vaters unterschieden wird.

Zweisprachige Erziehung >kann für das Kind also große Vorteile haben. Eine gute mehrsprachige Erziehung eröffnet dem Kind besonders in einer globalisierten Welt neue Möglichkeiten und Wege.

Eine dritte Sprache ist die Sprache der gesunden Kommunikation. Sie erlernen Sie im Eltern Onlinetraining. Für Sie als Eltern ist es zunächst Fremdsprache. Für Ihr Kind wird es Muttersprache sein. Die Sprache der gesunden Kommunikation bietet erhebliche Vorteile für Ihr familiäres Zusammenleben und stattet Ihr Kind mit Softskills aus, die ihm in seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung in hohem Maße zugute kommen. Probieren Sie es ohne Risiko aus! Denn wenn es Ihnen nicht gefällt, schützt Sie die 110%-Tage-Geld-Zurück-Garantie. Ohne Wenn und Aber. Versprochen.

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