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Erziehung früher und heute - was macht den Unterschied aus?

Erziehung früher und heute – Was können wir aus der Veränderung der Erziehung mit der Zeit für den heutigen Umgang mit unseren Kindern lernen?

Kaum ein anderer Abschnitt des Lebens hat sich in den letzten 70 Jahren wohl so stark verändert, wie die Kindheit. Kinder genießen in unserer heutigen Gesellschaft eine Wertschätzung, die es in zurückliegenden Epochen in Europa so nie gab. Endlich gehören – zumindest in unserer westlichen Welt – Übel wie Kinderarbeit und andere Zwangsmaßnahmen der Vergangenheit an. Damit einher ging auch eine völlige Neuorientierung der Erziehung. Darum soll es im heutigen Artikel gehen: Erziehung früher und heute – wo liegen die großen Errungenschaften in ihrer Entwicklung.

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Erziehung früher und heute: Früher oft mit der Rute

Auch wenn es uns heute vorkommt wie aus längst vergangenen Zeitaltern, die Zeiten, in denen sich Eltern bei der Erziehung an der Bibelstelle „Wer die Rute verschont, verdirbt den Knaben“ orientierten, liegen noch nicht allzu lange zurück und sind den heutigen Großmüttern und -vätern noch allzu gut in Erinnerung.

Noch in den 50er und 60er Jahren war körperliche Züchtigung von Kindern nicht unüblich. Ein gesetzliches Verbot dessen existiert gar erst seit dem Jahr 2000. An Schulen wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Prügelstrafe 1973 abgeschafft. Am offensichtlichsten Beispiel, der körperlichen Bestrafung von Kindern, sieht man schon sehr deutlich, wie jung unser modernes Verständnis von Erziehung noch ist.

Die Kindheit – ein eigenständiger Abschnitt der Entwicklung

Was wir heute für selbstverständlich halten, dass nämlich die Kindheit ein überaus bedeutender und prägender Abschnitt des menschlichen Lebens ist, ist ebenso keine Erkenntnis, die es schon immer gab. Erst im 18. Jahrhundert setzte sich die Erkenntnis durch, dass Kinder neben Bildung vor allem auch kindlichen Freiraum benötigen um sich dem Alter entsprechend entfalten zu können.

Erziehung früher und heute – die Veränderung sind also ganz Grundlegend. Sie betrifft zunächst überhaupt die Entdeckung der Kindheit als wesentliche Entwicklungsphase des Menschen, die Schaffung von Freiräumen zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit.Individuum und Teil der Gesellschaft.

​Kindheit bis ins Erwachsenenalter

Selbst wir Erwachsene sehen uns nahezu täglich den Problemen ausgesetzt, die sich in der Überschrift andeuten. Wir wollen uns selbst verwirklichen und als eigenständige Individuen aufgefasst werden, sind aber gleichzeitig angehalten, uns in die bestehende Gesellschaft einzugliedern und an ihr mitzuwirken. Das Leben ist, wie wir alle wissen, kein Egotrip, sondern besteht zu einem guten Teil darin, uns in unserem sozialen Umfeld zurechtzufinden.

Die Grundlagen für diesen Spagat, den uns die moderne Gesellschaft abverlangt, wird in der Kindheit gelegt. Im 19. Jahrhundert begannen Eltern damit, ihre Kinder im Rahmen der Erziehung gezielt auf die komplexe Gesellschaft vorzubereiten. Vermittelt wurden so bereits in frühster Kindheit gewisse Erfolgsideale. Kinder waren gewissermaßen der Gegenstand von Erziehung. Heute reicht es nicht mehr, sich nur in die bestehende Gesellschaft einfügen zu können. Kinder müssen demgegenüber ebenso eine eigene Persönlichkeit entwickeln. Das hat die Erziehungsmuster noch einmal deutlich verändert.

Vom Subjekt zum Gegenüber​

Kinder sind nicht mehr der Gegenstand unserer Erziehung, vielmehr begegnen wir ihnen in vielen Momenten auf Augenhöhe, passen unseren Erziehungsstil ihrem Charakter an und gehen auf ihre individuellen Bedürfnisse ein. Wir sind heute, aus gutem Grund, in keinem solch hierarchischen Verhältnis zu unseren Kindern mehr, wie es die Eltern vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte waren.

Erziehung früher und heute – das bedeutet einen Wandel in unserem Umgang mit unserer Familien.

Gute Erziehung lernen mit dem Eltern-Onlinetraining

Viele Leserinnen und Leser werden sich nun fragen, was ein solcher Rekurs auf vergangene Epochen uns über unsere heutigen Erziehungspraxen lehren soll. Er zeigt uns, wie wichtig es ist, unsere Kinder auf die moderne Welt vorzubereiten. Das verlangt uns heute einen anderen Umgang mit unseren Kindern ab, als ihn etwa unsere Eltern oder gar Großeltern mit der nachfolgenden Generation pflegten.

Das Eltern-Onlinetraining bietet eine zeitgemäße Perspektive auf Erziehung und bedient sich dabei moderner und wissenschaftlich geprüfter Perspektiven. Die heutige Gesellschaft verlangt uns ein enormes Maß an Flexibilität ab. Warum also nicht auch bei der Erziehung auf sich ständig verändernde Umstände reagieren? Ich biete Ihnen eine 30-Tage-Geld-Zurück-Garantie, falls Ihnen das Eltern-Onlinetraining nicht zusagt. Ohne Wenn und Aber. Versprochen.

Über den Autor Kay Rurainski

Ich liebe gesunde Kommunikation in der Eltern-Kind-Beziehung. Beziehungen geben meinem Leben Sinn. Gut gestaltete Beziehungen verbessern meine Lebensqualität. Besonders, wenn ich Konflikte mit Menschen die mir wichtig sind, bewusst gestalte. Deswegen vermittle ich die Fertigkeiten, die mich dabei unterstützen, leidenschaftlich.

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