Elternbildung oder Bauchgefühl

Elternbildung für friedlichen Familienalltag

Nein, ein Kind zu erziehen, scheint manchmal wirklich kein Kinderspiel zu sein. Denn bei der Kindererziehung stoßen alle Eltern irgendwann an ihre Grenzen. Elternbildung und Elternbildungsprogramme verhelfen dazu, diese Grenzen locker zu überwinden. So entspannt sich der Familienalltag zusehends.

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Verunsicherte Eltern: Ein Beispiel

Den ganzen Sonntag schon quengelt Fabian nur herum. Nein, er mag das Mittagessen nicht. Ja, er will noch ein Eis und dann noch eins. Und nein, er will nicht mit zu Oma und Opa. Als die Mutter ihn ins Auto ziehen will, klammert er sich aus Protest an ein Fahrrad. Deshalb kippt es scheppernd um.

„Wenn Sie nicht durchgreifen, tanzt der Junge Ihnen bald nur noch auf der Nase herum“, sagt kopfschüttelnd ein Nachbar. Eine Freundin der Mutter meint aber: „Ihr müsst mehr mit ihm reden.“ Die Oma dagegen glaubt, dass der Spuk von allein vergeht. „Das wächst sich raus“, versucht sie zu beruhigen. Die Eltern sind stark verunsichert.

Geht es Ihnen auch manchmal so?

Kommen auch Sie oft in schwierige Situationen mit Ihrem Kind? Kennen auch Sie Situationen, in denen Sie nicht wissen, was Sie tun sollen? Werden Sie immer wieder mit ganz verschiedenen Meinungen zu den Themen Kindererziehung konfrontiert? Fühlen Sie sich manchmal von den Meinungen anderer Menschen hin- und hergerissen? Es kann verwirrend sein, wenn Kollegen in der Mittagspause und Eltern auf dem Spielplatz unterschiedliche Ansichten über Erziehungsstile und Erziehungsziele vertreten.

Die Ursache der Verwirrung

Die Ursache für die vielen unterschiedlichen Ansichten über Kindererziehung liegt in unserer Freiheit. Sie wird uns zum Glück heute in vielen westlichen Staaten gewährt. Freiheit bedeutet, in einem gesetzlich abgesicherten Rahmen ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen zu dürfen. Wir können also individueller denn je leben, zum Beispiel als Single oder verheiratet oder unverheiratet. Manche leben in  einer Patchwork-Familie oder in einer gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Was die Nachbarn sagen, ist den meisten Menschen ohnehin längst egal.

Doch für den hohen Wert der Freiheit müssen wir einen Preis zahlen. Dieser Preis besteht in einer Verwirrung. Schließlich kann uns niemand sagen, was richtig und was falsch ist. Wir müssen also selbst den Weg finden, der gut auf uns selbst zugeschnitten ist. Doch es ist nicht immer leicht, gute Entscheidungen zu treffen – schon gar nicht, wenn wir Kinder erziehen. Strafen oder Belohnen? Druck machen oder gewähren lassen? Befehlen oder bitten? Dem Kind Spaß lassen oder es zur Pflicht ermahnen? Der Volksmund sagt: „Wer die Wahl hat, hat die Qual."

Was nicht hilft: Bauchgefühl

„Wir sollten wieder mehr auf unseren eigenen Instinkt, auf unser eigenes Bauchgefühl vertrauen.“ So lautet eine Meinung, die oft vertreten wird. Doch die Forderung läuft ins Leere. Denn unser Bauchgefühl hilft uns zwar weiter, wenn es darum geht, unser Kind zu schützen, es zu pflegen und zu hegen. Doch einen Instinkt für eine gute Erziehung und für die Prävention von Fehlentwicklungen gibt es nicht.

Die Lösung heißt: Elternbildung

Gleichgültig, ob es um Berufswahl, Hausbau oder Kindererziehung geht: Um eine gute Wahl zu treffen zu können, ist es unerlässlich, sich mit den jeweiligen Themen zu beschäftigen. Wer einen Beruf lernen will, muss nicht nur herausfinden, welche Berufe es gibt. Er muss auch wissen, welche Schulabschlüsse nötig sind, wo Ausbildungen angeboten werden und vieles mehr. Und wer Kinder erziehen möchte, muss wissen, welche Erziehungsstile es gibt, worin sich Erziehungsmethoden unterscheiden und was sie bewirken. Elternbildungsprogramme bieten uns die Möglichkeit, Aspekte der Erziehung und der Beziehung zu unserem Kind gedanklich zu durchdringen. So erhalten wir ein Wissen, auf dessen Grundlage wir frei entscheiden können, wie wir handeln wollen. Elternbildung sorgt also dafür, einen eigenen Weg in der Kindererziehung zu finden.

So geht Elternbildung

Was wollen Sie Ihrem Kind vermitteln? Welche Werte sind Ihnen wichtig? In Kursen der Elternbildung haben Eltern die Möglichkeit, sich über ihre eigenen Erziehungsziele bewusst zu werden. Außerdem sie erhalten glaubwürdige Informationen, wie sie diese Erziehungsziele erreichen können. Fast alle Elternbildungsprogramme legen außerdem einen besonderen Schwerpunkt darauf, eine tragfähige Bindung zwischen Eltern und Kindern zu bauen. Es finden sich darüber hinaus Antworten auf Fragen wie: Welche Erziehungsstile gibt es? Welche Vorteile und Nachteile haben die jeweiligen Erziehungsmethoden? Welche Bedürfnisse haben Kinder? Wie können Familienmitglieder achtsam und respektvoll miteinander umgehen? Und wie können sie ihre Achtung und ihren Respekt durch die Art, wie sie miteinander reden, zeigen? Rollenspiele machen nicht nur Spaß, sondern schaffen auch Aha-Erlebnisse. Zudem motivieren Wochenaufgaben, das neu erworbene Wissen im Familienalltag anzuwenden. So gewinnen Eltern immer mehr Sicherheit im Umgang mit ganz anderen Verhaltensstrategien.

Vorteile von Elternbildung: Drei Beispiele

1. Bessere Beziehungen

Das Eltern-Onlinetraining ist ein Kommunikationstraining für Eltern. „Mit den vermittelten Fertigkeiten verbessern Eltern gezielt und unabhängig vom Alter der Kinder die Kooperationsbereitschaft und die Qualität der Beziehung“, heißt es in einer Laudatio dieses Elternbildungsprogramms. Die Laudatio stammt aus dem Jahr 2012, als das Elterntraining den bedeutenden Comenius-Preis der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. erhalten hat.

2. Mehr Sicherheit

Elternbildungsprogramme und Elternkurse machen Väter und Mütter sicherer in ihre Elternrolle. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die sich mit dem Elternkurs ‚Starke Eltern – Starke Kinder‘ des Kinderschutzbundes beschäftigt. Die Teilnahme an diesem Elternbildungsprogramm baut aber nicht nur Unsicherheit ab. Sie senkt auch die Unzufriedenheit der Eltern mit ihren Kindern. Infolgedessen sehen sie wieder verstärkt die positiven Seiten und Stärken ihres Nachwuchses. Das macht glücklich!

3. Weniger Stress

Nach der Teilnahme an einem Elternbildungsprogramm können Eltern Konflikte mit ihren Kindern besser lösen. Sie können auch notwendige Grenzen besser setzen. Deshalb fühlen sich zwei Drittel der Väter und Mütter hinsichtlich der Kindererziehung weniger gestresst. So lautet eines der Ergebnisse einer Langzeitstudie des Instituts für Forschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie e.V. zu den Elternkursen „Kess-erziehen: Weniger Stress - mehr Freude“.

Endlich wieder Spaß zusammen

Auch Fabians Mutter hat mittlerweile ein Elternbildungsprogramm besucht. Zuerst war sie sehr aufgeregt. Doch schnell hat sie gemerkt, dass andere Väter und Mütter ganz ähnliche Schwierigkeiten haben beim Kinder erziehen wie sie. Tatsächlich ähneln sich die Konfliktherde in den Familien. Streit dreht sich meist um Themen wie Aufräumen, Hausaufgaben, Taschengeld, Smartphone-Nutzung und Schlafenszeiten. Zu wissen, dass solche Konflikte in Familien ganz normal sind, wirkt entspannend. Wer sich sein eigenes Erziehungswerkzeug zurecht legt, gewinnt mehr Sicherheit. So steigt die Freude und Gelassenheit im Familienalltag

Bildung kommt von Bildschirm. Wenn es von Buch käme, hieße es Buchung. Das Eltern-Onlinetraining.

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Über den Autor Kay Rurainski

Ich liebe gesunde Kommunikation in der Eltern-Kind-Beziehung. Beziehungen geben meinem Leben Sinn. Gut gestaltete Beziehungen verbessern meine Lebensqualität. Besonders, wenn ich Konflikte mit Menschen die mir wichtig sind, bewusst gestalte. Deswegen vermittle ich die Fertigkeiten, die mich dabei unterstützen, leidenschaftlich.

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