Disziplin – vieviel ist in der Erziehung von Kindern erforderlich?

Disziplin in der Kindeserziehung

Sie als Eltern kennen das vermutlich am besten: Ihr Kind macht Krach, will nicht ins Bett oder widersetzt sich partout Ihren Regeln. In solchen Fällen fragt man sich als Elternteil, ob man das Kind nicht disziplinierter hätte erziehen sollen. Doch wie viel Disziplin ist in einer modernen Kindeserziehung angebracht?

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Kinder legen von Natur aus nicht unbedingt das disziplinierteste Verhalten an den Tag: Da wird morgens vor der Schule oder dem Kindergarten ewig getrödelt und abends hilft weder Strenge noch Betteln, um die Kinder endlich zum Zähneputzen zu bringen. Und wenn sie endlich im Bett liegen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht noch mehrere Male wieder auf der Matte stehen.

Wie viel Disziplin braucht ein Kind also?

Das richtige Maß an Disziplin in der Erziehung zu finden ist kein Leichtes. Sowohl eine zu autoritäre als auch eine zu antiautoritäre Kindeserziehung können negative Auswirkungen auf die Kindesentwicklung haben. Wer will das schon? Disziplin ist wichtig - keine Frage. Sie sollten sich immer fragen: Was ist das Beste für das Kind? Halten Sie die Waage zwischen autoritärer Strenge und vertrauensvoller, liebevoller Beziehung. Spätestens wenn das Kind keinen Sinn in ihren disziplinären Maßnahmen sieht, werden sie oftmals auf Widerstand stoßen. Bezüglich der Disziplin in der Kindeserziehung gibt es keine allgemeingültige Formel. Schauen Sie, dass sie ein Maß finden, das für beide Parteien passt: Sie als Eltern und ihr Kind.

Darum ist zu viel Disziplin nicht gut für Ihr Kind

Durch zu hohe Strenge in der Erziehung, kann es Ihrem Kind nicht gelingen, bestimme Charaktereigenschaften zu entwickeln. Ein hohes Maß an Disziplin kann als Kritik verstanden werden. Wie soll ein Kind Selbstbewusstsein aufbauen, wenn es sich stets nur kritisiert fühlt? Teamfähigkeit, Kreativität oder auch die Selbstständigkeit des Kindes sind Eigenschaften, die mit zu strikter Disziplin nicht optimal gefördert werden.

Weiterhin verliert Ihr Kind eine wichtige Eigenschaft, die besonders im späteren Leben eine große Rolle spielt: Offensiv eine eigene Meinung zu vertreten. Dazu gehört es auch, seinen Eltern zu widersprechen, ohne eine Strafe fürchten zu müssen.

Disziplin in der Kindererziehung: Nur in der richtigen Dosis

Klar ist: Weder das völlige Fehlen von Disziplin, noch eine rigorose Strenge führen zum Erfolg. Wieviel Disziplin notwendig ist, hängt natürlich von den Begleitumständen ab, zum Beispiel vom Alter und dem Charakter des Kindes. Hier gilt es Fingerspitzengefühl zu beweisen.

Grundsätzlich kann man sagen: Ihr Kind sollte Ihnen vertrauen. Wenn das nicht der Fall ist, kann das womöglich an einem Übermaß an Strenge und Disziplin liegen.

Seien Sie ein Vorbild in Sachen Disziplin

Um Disziplin zu lernen, sollten Eltern für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen. Dazu gehört, dem Tag eine Struktur zu geben, grundlegende Regeln für das Zusammenleben aufzustellen und den Kindern dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Dennoch ist auch die Freiheit der Kinder wichtig. Dadurch lernen sie, Probleme selbstständig lösen. Dazu gehört es natürlich auch, Fehler zu machen.

Wenn Sie eine gute Beziehung zu Ihren Kindern aufgebaut haben, dann sind Sie ein Vorbild und Rollenmodell, an dem sie sich orientieren. Zeigen Sie dabei in Ihrem Alltag immer die nötige Portion Selbstdisziplin, wird das auch automatisch auf die Kinder abfärben. Übermäßige Strenge ist dann gar nicht mehr notwendig.

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Über den Autor Kay Rurainski

Ich liebe gesunde Kommunikation in der Eltern-Kind-Beziehung. Beziehungen geben meinem Leben Sinn. Gut gestaltete Beziehungen verbessern meine Lebensqualität. Besonders, wenn ich Konflikte mit Menschen die mir wichtig sind, bewusst gestalte. Deswegen vermittle ich die Fertigkeiten, die mich dabei unterstützen, leidenschaftlich.

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